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Von Mai bis Ende Oktober ist das Mehrstetter Heimatmuseum in der Krautgasse 17 wieder geöffnet. Hier kann Regional- und Ortsgeschichte hautnah erlebt werden.
Auf mehreren Ebenen, vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss, werden verschiedene Ausstellungen präsentiert. Es sind die Bereiche „Essen und Trinken einstens“, „Wandschmuck in Bauernhäusern“, „Trachten und Bekleidung“ sowie über 50 alte Leinensäcke aus der Landschaft zwischen Donau und Neckar.
Wie Küche, Wohn- und Schlafbereich früher einmal ausgesehen haben, im Mehrstetter Heimatmuseum ist dies leicht verständlich und nachvollziehbar. Über Brauchtum und Volkskunde auf der Schwäbischen Alb kann der Besucher allerlei erfahren. Vielerlei Alltags- und Arbeitsgegenstände machen zudem das einstmals harte Leben auf der Albhochfläche begreifbar und beflügeln die Fantasie auf der Reise durch die Vergangenheit.
Webstuhl, Schmiede, Wagnerei, Schuster- und Schneiderwerkstätten geben Einblicke in alte Handwerke.
Neu in dieser Museumssaison ist eine Ausstellung zur Dorfgeschichte. Sie zeigt an Hand alter Flurkarten und Luftaufnahmen den Wandel in Dorf und Flur in den letzten zwei Jahrhunderten. Ferner enthält die Ausstellung ein etwa sieben Quadratmeter großes Modell von Mehrstetten nach dem Stand um das Jahr 1925. Dieses Modell erstellte Christian Ziegler (Schäferchriste), der 1956 in die USA auswanderte.
Das Mehrstetter Heimatmuseum hat jeden ersten Sonntag im Monat, von 13:30 bis 16:30 Uhr, geöffnet. Für Gruppen besteht nach vorheriger Anmeldung auf dem Rathaus, Telefon 07381/93 83-0, die Möglichkeit, das Museum auch wochentags zu besichtigen.
Eines der Schmuckstücke unter den vielen Raritäten im Mehrstetter Heimatmuseum ist ein über 160 Jahre altes Himmelbett (Bild oben).
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